Mythen über BAföG
„Steht mir eh nicht zu. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich eine Förderung bekomme.“
Fakt: Rund 70 % der Studierenden, die Anspruch hätten, nutzen ihn nicht. Gründe sind falsche Vorstellungen über Einkommensgrenzen oder den Ablauf der Antragstellung. Dabei zeigt die Praxis: Sehr viele Studierende bekommen Unterstützung – selbst, wenn die Eltern gut verdienen oder man nebenbei jobbt. Wenn du keinen Antrag stellst, verzichtest du womöglich auf mehrere Hundert Euro im Monat und belastest unnötig den Geldbeutel deiner Eltern.
„Das dauert viel zu lange. Eine meiner Freundinnen hat gesagt, dass sie mehrere Monate warten musste.“
Fakt: Die Bearbeitungszeit hängt stark von der Vollständigkeit der Unterlagen ab. Wer rechtzeitig und vollständig beantragt, erhält die erste Zahlung in der Regel pünktlich zum Semesterstart. Und: BAföG wird rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung gezahlt. Selbst wenn die Bearbeitung mal länger dauert, verlierst du also kein Geld.
„Der Antrag ist viel zu kompliziert. Ich habe keine Lust mich durch unendlich viele Formulare zu quälen.“
Fakt: Viele haben von Freunden oder Eltern gehört, dass der BAföG-Antrag ein riesiger Papierberg sei, den niemand versteht. Heute geht es viel einfacher. Über bafoeg-digital.de stellst du den Antrag online – Schritt für Schritt und mit Erklärungen. Nutze auch unsere Checklisten. So weißt du genau, welche Unterlagen du brauchst, und kannst nichts vergessen. Das spart Zeit und Nerven. Wenn du frühzeitig digital beantragst, hast du die besten Chancen, dass das Geld rechtzeitig zum Semesterstart da ist.
„Ich krieg eh nur wenig. Warum soll ich mir die Mühe machen, wenn ich nicht den Höchstsatz bekomme?“
Fakt: Jeder Euro BAföG zählt – über Monate und Jahre kommt eine erhebliche Summe zusammen. Schon kleine Beträge können einen Teil der Miete oder Studienmaterialien finanzieren und entlasten dich und deine Eltern. Außerdem gibt es Zuschläge, z. B. für Wohnkosten, Krankenversicherung oder Kinder. Wenn du keinen Antrag stellst, verschenkst du bares Geld.
„Meine Eltern verdienen zu viel. Beide haben gute Jobs und ein gutes Gehalt. Ich bekomme bestimmt kein BAföG!“
Fakt: Die Einkommensgrenzen liegen deutlich höher, als die meisten glauben. Selbst bei einem Elterneinkommen von über 80.000 € brutto pro Jahr kann noch Anspruch bestehen – zum Beispiel, wenn Geschwister in Ausbildung sind. Außerdem werden Freibeträge abgezogen, sodass das anrechenbare Einkommen meist viel niedriger ausfällt. Ein Antrag über bafoeg-digital.de lohnt sich fast immer.
„Ich habe keinen Bock, den Antrag zu stellen. Das ist mir zu anstrengend!“
Fakt: Der Antrag ist einfacher als gedacht und deine Investition in die eigene Zukunft. Schon ein paar Minuten online auf bafoeg-digital.de reichen, um alles in Gang zu setzen. Und am Ende geht es vielleicht um mehrere Hundert Euro im Monat, die dir helfen, entspannter zu studieren.
„Ich will keine Schulden. Ich weiß nicht, ob ich nach meinem Abschluss direkt einen Job finde. Dann kann ich das BAföG überhaupt nicht zurückzahlen.“
Fakt: BAföG ist keine Schuldenfalle. Die Hälfte des BAföG ist in der Regel ein Zuschuss, den du nie zurückzahlen musst. Den Rest zahlst du in 77 Raten von 130 Euro pro Monat, zinsfrei und mit einer klaren Obergrenze: maximal 10.010 €, egal wie viel Förderung du insgesamt bekommen hast. Die Rückzahlung beginnt normalerweise fünf Jahre nach Erreichen der Förderungshöchstdauer. Wenn du das BAföG früh zurückzahlst, dann erhältst du einen Rabatt. Ist dein Einkommen niedrig, kannst du Raten aussetzen lassen. Schulden sind also kein Argument, keinen Antrag zu stellen!
„Ich will keine Schwäche zeigen. Es ist doch peinlich, wenn ich finanzielle Unterstützung brauche.“
Fakt: BAföG ist kein Almosen, sondern ein Recht, das allen zusteht, die die Voraussetzungen erfüllen. Es zeigt Weitblick, wenn du deine Möglichkeiten nutzt und dich umsichtig um deine Zukunft kümmerst. Viele erfolgreiche Akademiker*innen haben BAföG genutzt. Es ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche.
„Ich jobbe lieber. Da sammele ich auch direkt noch Arbeitserfahrung.“
Fakt: Arbeiten neben dem Studium ist okay – aber es kostet viel Zeit und Energie. Mit BAföG hast du mehr finanzielle Sicherheit und kannst deine Arbeitszeit reduzieren. So bleibt dir mehr Zeit fürs Studium, Freundeskreis und dein Leben. Und: Auch mit einem Nebenjob kannst du BAföG bekommen und bis zum Erreichen der Freibetragsgrenze von aktuell 603,-€ pro Monat erfolgt gar keine Anrechnung!