Alles Wichtige für Schüler*innen
Du überlegst zu studieren – oder hast dich vielleicht schon entschieden? Dann stellst du dir bestimmt auch die Frage: Wie finanziere ich mein Studium?
Eine wichtige Unterstützung dabei ist BAföG. Es sorgt dafür, dass du dich auf dein Studium konzentrieren kannst – ohne ständig ans Geld denken zu müssen. Wir beantworten dir hier alle wichtigen Fragen:
- Wie funktioniert BAföG?
- Wie stellst du den Antrag?
- Und wie läuft die Rückzahlung später ab?
Außerdem findest du bei uns hilfreiche Downloads wie einen Finnzcheck, um zu ermitteln, wie viel Geld du für dein Leben benötigst, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum BAföG sowie Merkblätter und eine Checkliste.
BAföG ist eine staatliche Unterstützung, die ein Studium ermöglichen soll – egal, wie viel die Eltern verdienen. Es sorgt dafür, dass du dich aufs Studium konzentrieren kannst, ohne ständig ans Geld denken zu müssen.
Es gibt auch BAföG für Schüler*innen. Auf dieser Seite informieren wir über BAföG für Studierende. Fürs Studium stellst du den Antrag über BAföG Digital, sobald du weißt, dass du einen Studienplatz hast. Am besten beantragst du frühzeitig, damit das Geld pünktlich zum Semesterstart kommt.
Das BMBF informiert ausführlich über BAföG für Schüler*innen.
Ja. Sobald du weißt, wo du studieren wirst, kannst du den Antrag über BAföG Digital stellen – am besten einige Monate vor Semesterbeginn.
Den Antrag stellst du selbst. Deine Eltern müssen nur bestimmte Angaben zu ihrem Einkommen machen, damit dein Anspruch berechnet werden kann.
Der Höchstsatz liegt aktuell bei über 900 € im Monat. Wie viel du genau bekommst, hängt von deiner persönlichen Situation ab – zum Beispiel, ob du zuhause wohnst oder nicht. Mit dem BAföG-Rechner erfährst du, ob und wie viel BAföG du erhältst.
Nein. Die Hälfte des BAföG ist geschenkt. Die andere Hälfte zahlst du zinsfrei zurück – maximal 10.010 €. Es gibt also eine klare Obergrenze und keine Schuldenfalle.
Nein. BAföG ist für viele Studierende unabhängig von Status oder Herkunft gedacht. Auch wer aus einer Familie mit gutem Einkommen kommt, kann Anspruch haben.
Ja. Du kannst schon vorab beginnen und den Antrag vorbereiten. Spätestens mit der Studienbescheinigung nach §9 wird er vollständig.
Ja. Du bekommst in diesem Fall zwar etwas weniger Geld als Studierende, die ausziehen – aber auch zuhause wohnend kannst du BAföG erhalten.
Über bafoeg-digital.de kannst du den Antrag komplett online stellen. Dort wirst du Schritt für Schritt durch den Antrag geführt. Du benötigst für den Online-Antrag eine BundID. Auf BAföG Digital findest du eine Anleitung, wie du diese erstellst.
Du brauchst vor allem deine eigenen Angaben (z. B. Studienplatznachweis) und Unterlagen deiner Eltern (meist den Steuerbescheid vom vorletzten Jahr). Nutze gerne unsere Checkliste. Wenn du weitere Fragen hast, kannst du dich an das BAföG-Amt wenden.
Das Einkommen deiner Eltern wird berücksichtigt. Aber die Freibeträge sind hoch – viele Studierende bekommen BAföG, obwohl ihre Eltern gut verdienen. Es lohnt sich also fast immer, den Antrag zu stellen. Mit dem BAföG-Rechner kannst du prüfen, ob und wie viel BAföG du erhalten würdest.
Dann kannst du einen Antrag auf Vorausleistungen stellen. Das BAföG-Amt prüft dann deinen Anspruch auch ohne die Unterlagen deiner Eltern – damit du trotzdem Unterstützung bekommst.
Ja, in bestimmten Fällen. Zum Beispiel, wenn du schon mehrere Jahre gearbeitet hast oder über 30 Jahre alt bist. Dann zählt das Einkommen deiner Eltern nicht.
Wenn dein Antrag vollständig und rechtzeitig eingereicht wurde, erhältst du die erste Zahlung direkt zum Semesterstart.
Ja. BAföG wird monatlich überwiesen und ist eine verlässliche Unterstützung – genauso regelmäßig wie ein Gehalt.
Ja, Nebenjobs sind erlaubt. Bis zu einer bestimmten Grenze (aktuell 603 € monatlich) bleibt dein Einkommen anrechnungsfrei.
Egal wie viel BAföG du bekommen hast – zurückzahlen musst du höchstens 10.010 €.
Frühestens fünf Jahre nach dem Ende deiner Förderungshöchstdauer. Verdient man wenig, werden die Raten ausgesetzt oder reduziert.
Ja. BAföG gilt ab dem Monat, in dem du den Antrag stellst. Auch ein späterer Antrag lohnt sich also.
Nein. Normalerweise stellst du einmal im Jahr einen Folgeantrag, damit geprüft wird, ob sich etwas verändert hat.
Ein Fachwechsel ist möglich. Beim ersten Wechsel gibt es in der Regel keine Probleme. Wichtig ist, dass du frühzeitig mit dem BAföG-Amt sprichst.
Ja. Auch für Masterstudiengänge kannst du BAföG erhalten – genauso wie für den Bachelor.
Ja. Für ein oder zwei Semester im Ausland kannst du ebenfalls BAföG bekommen. Dabei gibt es zusätzliche Zuschüsse, z. B. für Reisekosten oder Studiengebühren.
Nein. BAföG ist eine staatliche Förderung und wirkt sich weder auf Kredite noch auf Bewerbungen negativ aus.